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Eigentlich möchte man gar nicht glauben, daß inzwischen 10 Jahre vergangen sind. Mir kommt es vor, als ob wir erst gestern in die Schlafkammer gestiegenen wären. Aber die Uhr zeigt exakt den 3. Prom 7688 an, also genau 10 Jahr und 32 Tage nach dem Zünden des Ionenantriebes. Die einzigen Auswirkungen unseres langen Schlafes waren ein leichter Brummschädel und natürlich die durch das Gel verklebten Körperhaare. Natürlich hatten wir Zuhause schon mit den Schlaftanks geübt, mit und ohne Gel. Aber da standen uns andere Möglichkeiten zur Verfügung um das Gel wieder zu entfernen. Die Naßzelle an Bord der SOMLOM, übrigens die einzige, war dagegen hoffnungslos überfordert. Auch jetzt, nachdem ich die Nasszelle das dritte Mal aufgesucht hatte, fanden sich an meinem Körper noch verklebte Haarbüschel. Alle Systeme des Schiffes waren auf dem neuesten Stand der manjardischen Technologie, nur bei der Naßzelle hatte man gespart. Patscham! Wie mir Lika mitgeteilt hat, haben alle Besatzungsmitglieder den langen Flug unbeschadet überstanden. Auch von seitens Samuts gab es nach einer ersten Untersuchung keine Beanstandungen am Gesundheitszustand der Besatzung. Es gab zwar eine ganze Anzahl von Untersuchungen und Tests vor dem Start, aber keiner der Wissenschaftler hatte voraussehen können, wie sich die zehnjährige Tiefschlafdauer auf die Psyche und den Körperzustand auswirken würde. Einige negative Stimmen hatten sogar prophezeit, daß die Besatzung dies nicht überleben würde. Aber solche Schwarzmaler gab es schon immer und würde es wohl immer geben. Und nun waren wir hier. Wir hatten es geschafft. Das größte Abenteuer der Manjarden war an seinem ersten Big Point angelangt. Nachdenklich sah ich meine Mannschaft der Reihe nach an. Loilo, mein erster Offizier, hatte den Kopf gesenkt und machte einen in sich gekehrten Eindruck. Der graue Streifen in seinem Haupthaar schien etwas breiter geworden zu sein. Woran er wohl gerade dachte? Dachte er an seine zurückgelassene Familie, oder an die vor uns liegende Expedition? Als zuständiger Wissenschaftsoffizier würde in nächster Zeit einiges an Arbeit auf ihn zukommen. Ich hoffe, er hat seine Krise inzwischen überwunden, sonst würden wir noch einige Probleme mit ihm bekommen. Ich nahm mir fest vor, ihn im Auge zu behalten. Unsere Psychologin Lika gab sich wie gewohnt locker. Mit Ihren leicht nach oben gezogenen Lefzen und den blitzend weißen Fangzähnen sah sie sehr attraktiv aus. Noch war sie diejenige, die vorerst am wenigsten zu tun haben würde. Sollten wir allerdings auf eine extramanjardische Lebensform treffen, würde ihr voller Einsatz gefragt sein. Ich wußte allerdings nicht, ob ich mir dies wünschen sollte. Pavo hatte schon seinen tragbaren Minicomputer ausgegraben und stellte irgendwelche Berechnungen an. Ich lächelte still in mich hinein. Ganz der alte Wühler. Immer mit irgendeinem Problem beschäftigt. Rack säuberte mit einem Messer seine Krallen, als wenn es sonst nichts Wichtigeres geben würde. Wahrscheinlich hatte er noch etwas von dem Gel unter den Nägeln entdeckt. Und Samut, unser Bordarzt, zeigte uns eine ganz neue Seite an sich. Er stand wie selbstverliebt vor einem Spiegel und striegelte sein Fell. Hatte er sich wirklich bisher so gut verstellen können, oder war dies nur ein Ausdruck seiner Unsicherheit?
Rack gab gerade den ersten Zustandsbericht unserer Maschinen durch. Der atomare und der Ionenantrieb hatten die Reise soweit ganz gut überstanden. Beide waren noch voll einsatzbereit. Nur Pavo hatte eine schlechte Nachricht für uns. Einer der Fusionsreaktoren war wohl aufgrund einer Fehlfunktion ausgefallen. Da wir jedoch 3 Reaktoren als Reserve mitführten, war dies zwar ärgerlich, aber noch kein Grund in Panik zu verfallen. Außerdem habe ich vollstes Vertrauen in Pavos Fähigkeiten, daß er den Reaktor wieder in Gang bringen würde. Der Flug ins System lief sich bis jetzt ganz gut. Die Komentenwolke war längst nicht so dicht wie bei unserem Heimatsystem Cleptra. Es dürfte also keine Probleme verursachen in das System unbeschadet einzudringen. Eine erste optische Untersuchung bestätigte die Vermutung unserer Wissenschaftler, daß wir es mit einem System mit zwei Planeten zu tun hatten. Eine genauere Analyse würde noch einige Tage in Anspruch nehmen. Als Kommandant unserer Mission stand es mir zu, den beiden Planeten Namen zu geben. Einem spontanen Einfall folgend nannte ich den sonnennächsten Planeten Manjopul und den zweiten Manjurak, was soviel bedeutete wie »manjardische Hoffnung« und »manjardische Zukunft«.
Die Kometenwolke von Leilak lag hinter uns. Wie erwartet gab es keine Schwierigkeiten beim Durchflug. Die ersten Auswertungen unserer Fernorter lagen nun auch vor. Über die Sonne wußten wir ja schon anhand spektralanalytischer Auswertungen von Manjard aus, daß es sich um eine gelbe Sonne, sozusagen im besten Alter, mit einer Oberflächentemperatur von 6500 °C handelte. Hinzu kamen jetzt allerdings die Daten der zwei Planeten. Demnach stand Manjopul mit 87 Mio. Kilometern Entfernung relativ nahe bei der Sonne und besaß eine Oberfläche, die zum größten Teil aus Wüste bestehen dürfte. Außerdem müßte es aufgrund der Sonnennähe ziemlich warm sein. Eine Atmosphäre konnte nach ersten Analysen nicht festgestellt werden. Dafür gab der Manjurak um so mehr Anlaß zur Freude. Mit einer Entfernung von 121 Mio. Kilometern zu Leilak lag er ziemlich genau in der Mitte der Zone, in der eine lebensfreundliche Umgebung entstehen konnte. Die Fernauswertungen bestätigten auch eine Atmosphäre, die allerdings durch eine dicke Wolkendecke den Blick auf die Oberfläche verwehrte. Der Wasseranteil schien also ziemlich hoch zu sein. Da Manjurak sich allerdings gerade auf der anderen Seite des Systems befand, würden wir uns zuerst Manjopul zuwenden.
Die astrophysikalische Vermessung des Systems war vorerst abgeschlossen; weitere Daten zu den Planeten würden wir erst dann sammeln können, wenn wir unsere Forschungsroboter in der Atmosphäre des jeweiligen Planeten abgesetzt hätten. Alles in allem scheinen wir Glück zu haben. Mit Manjurak gab es einen Planeten, der die Voraussetzungen für eine Besiedlung mitbringen könnte. An Bord ging alles seinen geregelten Gang. Nur Loilo benahm sich seit ein paar Tagen etwas merkwürdig. Er verrichtete seine Arbeit zwar weiterhin sehr korrekt, allerdings zog er sich mehr und mehr in sich zurück. Die außerdienstlichen Gespräche mit ihm sind auf ein Minimum gesunken. Als ich Lika auf das Problem ansprach meinte sie, daß dies wohl eine Nachwirkung des langen Fluges und der großen Entfernung zu Manjard wäre und sie eigentlich schon längst so eine Reaktion erwartet hätte. Daß wir anderen bisher noch keine Probleme haben, hätte sie überrascht. Sollte dieser Zustand allerdings noch lange anhalten, würde ich mir Loilo zur Brust nehmen. Wir sind schließlich hier jeder auf den anderen angewiesen.
Manjopul war erreicht! Der erste Planet außerhalb unseres Sonnensystems Cleptras zog unter uns seine Bahn. Es war schon ein erhebendes Gefühl die ersten Manjarden zu sein, die kosmische Geschichte schrieben. In wenigen Tagen würden wir unsere Füße auf extramanjardischen Boden setzen. Rack hatte zwei unserer Forschungsroboter abgesetzt, die nach mehrmaliger Umkreisung des Planeten auf der Oberfläche aufsetzten und Daten über die Zusammensetzung der Atmosphäre an unseren Bordrechner funken sollten. Wie sich inzwischen herausgestellt hatte, hatte Manjopul eine -- wenn auch sehr dünne -- Atmosphäre. Viel zu dünn auf jeden Fall, um ohne Schutzanzug überleben zu können. Die Oberfläche bestand zum größten Teil aus Steinwüste, nur hin und wieder gab es vereinzelt Flecken, die auf Vegetation hindeuteten. Anscheinend gab es also zumindest unterirdische Wasservorräte. Ein nicht ganz unwichtiger Aspekt, sollte man Bodenschätze entdecken, die es sich abzubauen lohnt. Rack und Pavo bereiten unterdessen den ersten Einsatz unseres Beibootes vor. Wenn man bedachte, daß die Raumfahrergeneration vor uns froh über so ein Schiff gewesen wäre, wat die Bezeichnung »Beiboot« schon sehr tiefgestapelt.
Alle Systeme unseres Beibootes waren überprüft und einsatzbereit. Da wir in der Atmosphäre von Majopul ohne Schutzanzüge nicht überleben konnten, kamen auch unsere AÜS-Anzüge (Autonomes-Überlebens-System) erstmalig zum Einsatz. Diese Anzüge waren, wie das meiste Equipment, eine technische Meisterleistung unserer Wissenschaftler. Nicht nur, daß sie nur noch halb so schwer wie unsere bisherigen Raumanzüge waren, sie baten auch einige Finessen, wie z.B. hydraulisch unterstützte Gelenke, völlige Bewegungsfreiheit durch integrierte Steuerdüsen, einen doppelt so hohen Luftvorrat bei gleichzeitiger Verkleinerung des Volumens und noch viele Detailverbesserungen. Wir hatten zwar viele Übungsstunden in den Tauchbecken und im Orbit um Manjard absolviert, aber nun wurde es ernst. Diesmal würde keine Hilfsmannschaft im Hintergrund bereitstehen, um bei eventuellen Fehlern oder Ausfällen sofort zur Seite zu stehen. Bei der Bekanntgabe der Beibootbesatzung gab es den ersten Streit. Loilo, der eigentlich als mein Stellvertreter an Bord bleiben sollte, wollte unbedingt bei der ersten Landung dabeisein. Wie er erklärte, sei er der einzige Vertreter seines Stammes Ariander und habe deshalb ein Recht darauf. Ich dachte eigentlich, daß wir dieses kleinkarierte Stammesdenken inzwischen überwunden hatten. Anscheinend war es aber in einigen von uns noch zu tief verwurzelt. Nach einem kurzen Blickkontakt mit Lika gab ich um des Friedens willen nach und bedeutete Pavo, daß er dann eben an Bord bleiben müßte. Er machte zwar ein enttäuschtes Gesicht, sah aber ein, daß dies wohl im Moment die beste Lösung war. Nach unserer Rückkehr würde ich aber ein längeres Gespräch mit Loilo führen müssen. Das nahm ich mir jetzt schon vor. Somit bestand die Besatzung, die Majopul erkunden sollen, aus Loilo, Samut und mir.
Ein schreckliches Ereignis überschattete unsere Landung auf Manjopul. Loilo ist tot! Doch ich will der Reihe nach erzählen. Das Unternehmen lief von Anfang an sehr gut. Das Beiboot ließ sich mit dem neuartigen Einhand-Kontrollsystem wie ein torischer Segelgleiter fliegen. Der eingebaute Unschärfe-Computer glich die leichten Unsicherheiten in der Steuerung so präzise aus, daß wir auf einer Wolke dahinzuschweben meinten. Bedingt durch die dünne Atmosphäre war auch kaum etwas beim Eindringen in selbige zu spüren. Da es in der Landschaft auf Majopul keine großen Unterschiede gab, entschieden wir uns zur Landung in einem großen Krater, der von einem Meteoriteneinschlag zu stammen schien. Butterweich setzte die RAZTAN, wie wir das Schiff in Gedenken an meinen Freund und Vorgänger getauft hatten, auf der Oberfläche auf. Die hydraulisch gefederten Landebeine glichen die Unebenheit des Bodens perfekt aus. Ich fühlte eine Euphorie in mir aufsteigen, als Loilo die Maschinen herunterfuhr und ich meinen Blick durch die Bugscheibe über die Landschaft gleiten ließ. Ich drängte sie allerdings zurück, da ich wußte, daß dies zur Leichtsinnigkeit verleiten konnte, was in unserer Situation sehr gefährlich war. Der Tag auf Manjopul hatte gerade erst begonnen. Bedingt durch die schnelle Rotation dauerte ein Tag nur 10 Stunden, so daß wir noch mit etwa vier Stunden Tageslicht rechnen konnten. Dies sollte für eine erste Bestandsaufnahme reichen. Die beiden von uns abgesetzten Forschungsroboter würden vorerst auf Manjopul bleiben und weiter Bodenproben sammeln und auswerten. Sie waren dazu bestens mit einem mobilen Labor ausgestattet. Nachdem wir nochmals sorgfältig den Sitz unserer AÜS-Anzüge geprüft und der integrierte Computer alle Systeme gecheckt hatte, machten Loilo und ich uns auf den Weg zur Schleuse. Samut würde den Ausschleusvorgang beobachten und uns wenig später nachfolgen. Geräuschlos glitt die innere Schleusentür auf, und Loilo und ich betraten die Kammer. Nachdem sich die innere Tür wieder geschlossen hatte, wurde die Luft abgepumpt, damit der Druckunterschied zwischen Innen und Außen nicht zu groß wurde. Langsam glitt die äußere Schleusentür auf und gab den Blick auf die bizarre Landschaft Manjopuls frei. Durch die dünne Atmosphäre wirkten die Schatten wie mit dem Messer geschnitten. Vier Meter unter mir lag der staubige Boden und ich überlegte, ob ich nicht einfach springen sollte. Bei 0,34 g Schwerkraft sollte dies eigentlich kein Problem darstellen. Aber mein Verstand siegte und ich stieg mit vorsichtigen Schritten die ausgefahrene Leiter hinab. Als ich meinen Fuß auf die Oberfläche von Majopul setzte, hatte ich das Gefühl, ich müßte irgendwelche bedeutenden Worte von mir geben. Worte, die es verdienten aufgezeichnet zu werden, damit zukünftige Generationen die Erhabenheit dieses Augenblickes nachvollziehen konnten. Aber kein Ton verließ meine Lippen. Ich war einfach nur überwältigt. Mit leichten federnden Schritten bewegte ich mich von der RAZTAN fort. Und dann schlug die Euphorie gnadenlos zu. Wie ein junger Welpe begann ich mit immer größer werdenden Sprüngen herumzuspringen und dabei juchzende Laute auszustoßen. Wir waren die ersten Manjarden auf einem fremden Planeten! Nachdem der erste Schub vorbei war und ich wieder mit beiden Beinen fest auf dem Boden stand, drehte ich mich zur RAZTAN um, um zu sehen, wie Loilo und Samut reagierten. Samut sollte inzwischen auch das Beiboot verlassen haben. Wie von mir vermutet sah ich eine Gestalt am oberen Ende der Treppe stehen und eine weitere, die sich langsam im rechten Winkel zu mir vom Schiff entfernte. Dies konnte nur Loilo sein. Auf meine Anfrage per Helmfunk bekam ich auch sogleich eine Antwort von Samut, wobei ich an seiner Stimme bemerkte, daß er sich krampfhaft das Lachen verkneifen mußte. Er hatte wohl meine unbeherrschten Sprünge beobachtet. Nur Loilo antwortete, auch nach nochmaligem Nachfragen, nicht. Er bewegte sich langsam vom Schiff weg. Sollte sein Funkgerät ausgefallen sein? Mit Samut verständigte ich mich, daß wir uns gemeinsam auf den Weg zu Loilo machen sollten, um ihn auf das Problem aufmerksam zu machen. Ich hatte gerade ein paar Schritte in die Richtung von Loilo gemacht, als ich sah, wie er seine Hände zum Kopf führte. Mein Herz begann plötzlich wie wild zu schlagen. Er würde doch nicht... ? Wie schon zuvor, doch diesmal in voller Absicht, begann ich mit weiten, hohen Sprüngen auf die sich langsam neigende Gestalt von Loilo zuzusteuern. Mit einem Seitenblick auf Samut sah ich, daß er sich auch in Bewegung gesetzt hatte. Die Entfernung hier auf Manjopul täuschte gewaltig, so daß wir einige Minuten brauchten um Loilo zu erreichen. Samut war, da er den kürzeren Weg hatte, etwas früher vor Ort und beugte sich über die jetzt liegende Gestalt am Boden, als ich eintraf. Ein Blick in die gebrochenen Augen bestätigten mir, daß wir zu spät kamen. Er hatte seinen Helm geöffnet und war in der dünnen Atmosphäre erstickt. Nun ergab auch sein Verhalten an Bord unseres Raumschiffes einen Sinn. Er hatte von Anfang an den Plan gehabt, sich hier auf Manjopul das Leben zu nehmen. Über das Warum würden wir nur raten können. Ich verfluchte mich innerlich, die Warnzeichen nicht richtig interpretiert zu haben. So wurde unser größter Moment gleichzeitig zu unserem bittersten. Nachdem wir Pavo, Rack und Lika informiert hatten, machten wir uns daran Loilo zur letzten Ruhe zu betten. Wie es Sitte bei den Ariandern war, wurde er vollständig entkleidet und in einen Steinkreis gelegt. Normalerweise würden nun die Insekten und Vögel dafür sorgen, daß sein Körper dem ewigen Kreislauf wieder zugeführt wurde. Bedingt durch die fehlende Fauna und die dünne Atmosphäre würde sein Körper allerdings erhalten bleiben und noch in Hunderten von Jahren als Mahnmal manjardischen Forschungsdrangs hier liegen. Als wir mit der RAZTAN von der Oberfläche abhoben, blickte ich noch lange zu dem immer kleiner werdenden Steinkreis mit den drei Fahnen der manjardischen Stämme zurück.
Nach dem Tod von Loilo war die Stimmung an Bord mehr als gedrückt. Jeder widmete sich Tätigkeiten, so unnötig sie auch sein mochten, nur um sich abzulenken. Rack checkte die Maschinen nun schon zum dritten Mal. Pavo saß vor den Ortern und versuchte jedes noch so kleine Signal zu interpretieren. Samut war dabei, eine Bestandsaufnahme der medizinischen Abteilung durchzuführen und Lika hatte sich die bisher gesammelten Daten von Majopul vorgenommen. Ich dagegen saß im Kommandosessel und betrachtete das Hologramm, welches das Leilak-System darstellte, und plante unser weiteres Vorgehen. Durch Loilos Ausfall mußten ich nun auch noch seine Aufgabe der Organisation und Koordination übernehmen, was ich im Moment allerdings noch begrüßte, da es mich auf andere Gedanken brachte. Unser nächstes Ziel war Manjurak, der sich gerade auf der anderen Seite des Systems befand. Um zu ihm zu gelangen mußten wir ziemlich nahe an Leilak vorbeifliegen. Da wir durch die Anziehungskraft der Sonne zusätzlichen Schub bekommen würden, setzte ich die Reisezeit auf nur 60 Tage an. Die meiste Zeit davon würden wir in den Schlafkammern zubringen. Diesmal allerdings wieder ohne Gelfüllung, da die Beschleunigungskräfte nicht so groß sein würden. Ich hoffe, daß zumindest unsere Technik weiterhin so gut mitspielen würde.
Manjurak lag vor uns. Durch die dichte Wolkendecke war nichts von der Oberfläche zu sehen. Eine Sonde war allerdings schon unterwegs, um erste Daten von der Atmosphäre Majuraks zu sammeln. Wichtig war in erster Linie, ob die Atmosphäre für uns Manjarden atembar war und ob es eventuell gefährliche Mikroorganismen gab. Diesmal würde die komplette Mannschaft mit der RAZTAN landen. Pavo war gerade dabei die Systeme der SOMLOM soweit herunterzufahren, damit keine unnötige Energie verbraucht wurde. Außerdem mußte dafür gesorgt sein, daß sie in einem stabilen Orbit blieb und nicht wegdriftete, oder abstürzte. Rack und Samut verluden gerade die letzten Einzelteile unseres Basislagers, so daß es in Kürze losgehen konnte. Die von der Sonde zurückgefunkten Daten erreichten uns noch während der Abdockphase. Demnach bestand die Atmosphäre aus einem Sauerstoffanteil von 22%, einem Stickstoffanteil von 76% und geringen Mengen von Edelgasen. Auch gefährliche Organismen konnten bisher nicht nachgewiesen werden. Die mittlere Oberflächentemperatur war mit 22 Grad allerdings um einige Grad wärmer als wir es auf Manjard gewöhnt waren. Außerdem war mit einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit zu rechnen. Alles in allem also fast ideale Bedingungen. Der Flug durch die Atmosphäre war diesmal nicht mehr ganz so aufregend wie beim ersten Mal auf Manjopul, dennoch war es ein erhebendes Gefühl, als wir die Wolkendecke durchstießen und unter uns die Landschaft von Manjurak erkennen konnten. Sie bestand zunächst einmal hauptsächlich aus Wasser, soweit wir sehen konnten. Vereinzelte kleine Inseln, manche mit rauchenden Vulkanen, waren auszumachen und am Horizont schien sich ein größere Landmasse zu befinden. In Richtung auf diese Landmasse setzte ich den Kurs der RAZTAN, da wir dort wohl am ehesten einen Landeplatz finden würden. Die Landmasse stellte sich als großer Kontinent heraus, der zum größten Teil mit Dschungel bedeckt war. An der Küste gab es aber einen großen Uferstreifen, der sich hervorragend als Landeplatz eignete. Sanft setzte ich die RAZTAN in den feinkörnigen Sand des Ufers auf und schaltete die Maschinen aus. Für Heute war erst einmal der Aufbau des Basislagers geplant. Erst am nächsten Tag wollten wir dann zu ersten Erkundigungen aufbrechen. Der Aufbau des Basislagers ging ziemlich schnell vonstatten. Es bestand fürs erste allerdings auch nur aus einer aufblasbaren Kuppel mit einem Durchmesser von 10 Metern und einer Höhe von 5 Metern. Das Material bestand aus einem doppelwandigen, kohlefaserverstärktem Kunststoff. In diese Doppelwandung wurde mit hohem Druck Luft gepumpt, wodurch sich die Kuppel aufstellte und die Außenhaut so fest wie Hartplastik wurde. Der Zugang war eine 2 Meter durchmessende Öffnung, die mit einer einfachen Plane verschlossen werden konnte. Die Einrichtung der Kuppel war zu Anfang noch sehr spartanisch. Außer einer mobilen Rechner-/Laboreinheit bestand sie aus 6 Sitzgelegenheiten, zwei Tische und 6 Betten. Nach und nach würden wir das Lager allerdings noch ausbauen. Da der nahe Dschungel genügend Baumaterial zu Verfügung stellte, würden wir uns wohl auch dort bedienen.
Kurz hinter unserer Wohnkuppel begann der Dschungel. Da wir noch nicht wußten, ob es für uns gefährliche Lebewesen auf diesem Planeten gab, waren wir für unsere erste Erkundung der näheren Umgebung voll bewaffnet. Während Pavo und ich Schnellfeuergewehre der Marke TASHA und je eine Pistole bei uns trugen, durfte Samut das neu entwickelte, noch etwas klobige Lasergewehr tragen. Theoretisch konnte man mit dieser Waffe eine fünf Zentimeter starke Stahlplatte in Sekundenschnelle durchschlagen. Sollten wir also auf irgendwelche Lebewesen treffen, die uns nicht wohlgesonnen waren, waren wir gerüstet. Etwas links von der Kuppel versetzt war das Unterholz etwas lichter, so daß wir dies als Ausgangspunkt unserer Erkundung festlegten. Mit halb erhobenen Gewehr tat ich den ersten Schritt ins Halbdunkel des Dschungels, dicht gefolgt von Pavo. Das Schlußlicht bildete Samut. Im dichten Blätterwald über uns hörten wir ein wildes Gezwitscher, als ob alle Bewohner des Dschungels gewarnt werden sollten, daß Eindringlinge unterwegs waren. Vor uns lichtete sich der Dschungel, als wir plötzlich ein lautes Heulen vernahmen. Als sich nach ein paar Metern der Dschungel zu einer kleinen Lichtung öffnete, sahen wir auch den Grund dafür. Eine große Pflanze mit vielen lianenförmigen Fangarmen hatte sich eine kleine orangefarbene Kreatur geschnappt und zog sie auf sich zu. Anscheinend hatten wir es mit einer fleischfressenden Pflanze zu tun. Das laute Heulen ging von der kleinen Kreatur aus. Nach einem kurzen Zögern (sollten wir überhaupt eingreifen?) gab ich Samut und Pavo den Befehl auch die Pflanze zu schießen, während ich gleichzeitig mein Kampfmesser zog und mit schnellen Schritten auf das orangene Bündel zulief. Neben mir sah ich den roten Strahl des Lasergewehres auf die Pflanze zuschießen und hörte die Explosionen von Pavos Gewehr. Aus dem dichten Gewirr der Fangarme stiegen erste Rauchwolken auf. Bei der orangenen Kreatur angekommen begann ich sogleich mit dem Messer die Fangarme durchzuschneiden. Sie waren zwar klebrig, aber nicht sehr widerstandsfähig, so daß ich schon nach kurzer Zeit alle Fangarme gekappt hatte und das komplette Bündel außer Reichweite ziehen konnte. Vorsichtig begann ich die klebrigen Überreste zu entfernen. Die orangene Kreatur schien zu spüren, daß ihm von uns keine Gefahr drohte, des es hielt erstaunlicherweise still. Nachdem ich den letzten Fangarm entfernt hatte, nahm ich die Kreatur das erste Mal genauer in Augenschein. Vor mir saß ein ca. 40c, langes und 20cm hohes Tier und blickte mich mit großen schwarzen Augen an. Das kurze Fell war von einer kräftig leuchtenden orangenen Farbe, durchsetzt mit schwarzen Querstreifen. Es besaß vier relativ kurze Beine, einen kleinen Stummelschwanz, zwei kleine Ohren, eine kurze Schnauze und aus dem Mund ragten seitlich zwei dünne Reißzähne. Außerdem schien es recht gut genährt zu sein, denn es machte einen etwas pummeligen Eindruck. Langsam fing es an dunkler zu werden. Der Tag neigte sich dem Ende zu. Noch eine halbe Stunde und wir würden unser Lager erreicht haben. Etwas irritierte mich. Erst als Samut uns darauf aufmerksam machte, fiel auch mir auf, daß es plötzlich sehr ruhig um uns geworden war. Kein Vogelgezwitscher war mehr zu hören. Auch Pinn, wie wir unser orangenes Fellbündel in Gedenken an einen großen manjardischen Wissenschaftler genannt hatten, fühlte sich nicht sonderlich wohl. Er lief sehr dicht bei mir und sah sich mit hektischen Kopfbewegungen um. Irgend etwas war hier im Gange. Aufmerksam beobachteten wir die Umgebung, konnten aber nichts Außergewöhnliches feststellen. Dann ein Rascheln im Unterholz und im nächsten Moment brachen drei etwa einen Meter große, echsenähnliche Tiere hervor. Alles ging sehr schnell. Bevor ich reagieren konnte hing auch schon eines der Tiere an meiner Brust und schnappte mit seinem spitzen Zähnen nach meinem Gesicht. Im letzten Moment konnte ich mit beiden Händen den Hals des Tieres packen und den Kopf von mir wegdrücken, wobei ich all meine Kraft aufwenden mußte. Mit Schwung warf ich mich auf den Boden, wobei ich das Tier unter mir begrub. Ein kurzes lautes Knacken war zu hören, dann lag das Tier still. Ein schneller Blick zu Pavo bestätigte mir, daß auch er sich seines Angreifers entledigt hatte. Nur als ich meinen Blick auf Samut richtete durchfuhr mich ein Schrecken. Blutüberströmt lag er auf dem Boden und eines der Tiere hatte sich in seinen Nacken verbissen. Mit einem schnellen Griff hob ich das zuvor fallengelassene Gewehr auf, richtete es auf die Echse und feuerte eine Salve in den Körper des Tieres. Vom Einschlag der Geschosse durchgeschüttelt, ließ die Echse von Samut ab und fiel zur Seite. Nachdem Pavo und ich uns aufgerappelt hatten, eilten wir zu Samut. Schaudernd mußte ich den Blick abwenden. Sein Genick war regelrecht zerfetzt. Eine Kontrolle der Lebenfunktionen brachte die letzte Sicherheit, Samut war tot. Erneut hatte unsere Expedition ein Todesopfer gefordert.
Den vergangenen Tag hatte ich nach dem Tod von Samut nur noch wie mit einem Wattebausch im Gehirn erlebt. Alles war seltsam diffus. Ich weiß noch, daß wir Samut ins Lager geschleppt und ihn in eine Folio eingepackt hatten. Anschließend zogen wir uns nach einem kurzen Abendessen in unsere Betten zurück. Nach dem Aufstehen heute Morgen begruben wir als erstes Samut nach Sitte seines Stammes. Bei meiner kurzen Abschiedsrede schwor ich meine Mannschaft aber dann darauf ein, jetzt nicht den Kopf hängen zu lassen, damit die Opfer von Loilo und Samut nicht umsonst waren. An ihren grimmigen Gesichtern sah ich, daß ich mit meinen Worten den richtigen Ton getroffen hatte und sie alles geben würden, damit unsere Expedition ein Erfolg würde. Diesmal waren wir mit der RAZTAN auf Erkundungsflug. Langsam zog der Dschungel unter uns hinweg. Ein großer Schwarm Vögel stob auf, als wir über sie hinwegflogen. Vereinzelte Berge ragten aus dem dichten Blätterwald hervor und in der Ferne sahen wir einen mächtigen Gebirgszug, der sich weit vom Norden bis tief in den Süden dahinzog. Plötzlich sah Pavo etwas im Dschungel aufblitzen. Urplötzlich waren wir alle angespannt und starrten durch das Bugfenster. Da, wieder ein metallisches Blinken. Langsam ließ ich die RAZTAN tiefer gehen und zog dabei leicht nach links. Angestrengt suchten wir zwischen den Bäumen nach dem Grund der Reflexion. Wieder war es Pavo, der das metallische Gebilde zwischen den Bäumen ausmachte. Es war nur sehr undeutlich zu erkennen, schien aber eindeutig künstlicher Natur zu sein. Leider fanden wir in der näheren Umgebung keinen Landeplatz für die RAZTAN, so daß wir die Untersuchung des Gebildes erst einmal aufschieben mußten. Um zu einem späteren Zeitpunkt wieder hierher zu finden, setzten wir eine Funksonde ab, die in regelmäßigen Abständen ein Peilsignal aussendete, und machten uns anschließend auf die Suche nach einem Ladeplatz. Erst in ungefähr 5 km Entfernung fanden wir am Fuße eines Berges eine freie Fläche, die eine Landung ermöglichte. Da der Tag schon ziemlich weit fortgeschritten war und es inzwischen anfing dunkel zu werden, brachen wir ab und flogen zurück ins Basislager. Während des Abendessen diskutierten wir noch darüber, was wir wohl entdeckt hatten, kamen aber zu keinem Ergebnis. Um am nächsten Morgen ausgeruht zu sein zogen wir uns relativ zeitig zum Schlafen zurück. Noch lange lag ich wach und dachte an den morgigen Tag. Was würden wir finden? War dies das erste Erzeugnis einer extramanjardischen Kultur? Irgendwann fiel ich in einen tiefen Schlaf, in dem ich von grünen schleimigen Aliens träumte, die mich zu einem Festessen eingeladen hatten, allerdings mit mir als Hauptspeise. Schön mit Kräutern dekoriert und einem Apfel im Mund lag ich auf einer großen Servierplatte. Einer der Aliens, um den wabbeligen Bauch eine weiße Schürze gebunden, auf der »Mamas Liebling« stand, hob gerade ein riesiges Messer, um den Anschnitt zu machen, als ich schweißgebadet aufwachte. Gehetzt blickte ich mich um, bis ich erkannte, daß alles nur ein Traum gewesen war. Die anderen schienen alle noch zu schlafen und dies mit hoffentlich besseren Träumen als den meinen. Neben meinem Bett begann Pinn sich zu regen. Er war richtig anhänglich geworden und nicht mehr von meiner Seite weg zu bekommen. Nunja, er war ja recht putzig und solange wir uns auf Manjurak aufhielten konnte er bei uns bleiben.
Das Frühstück fiel kurz und hastig aus, da jeder natürlich möglichst schnell zu unserem Fund vom Vortage aufbrechen wollte. Da wir das Lager nicht unbeaufsichtigt lassen wollten, würde Pavo diesmal zurückbleiben. Auch unser neues Haustier würden wir nicht mitnehmen. Pinn schaute mich zwar traurig mit seinen großen Augen an, als wir in die RAZTAN einstiegen, schien aber zu spüren, daß ich nicht mit mir handeln lassen würde. Langsam zog ich die RAZTAN nach oben und richtete sie nach dem Peilsignal aus. Unter uns zogen die Bäume dahin. Da wir diesmal genau wußten, wohin wir zu fliegen hatten, waren wir innerhalb von 2 Stunden an unserem vorgesehenen Landeplatz. Der anschließende Fußmarsch zum Peilsender verlief ohne besondere Vorkommnisse. Kurz bevor wir beim Sender angekommen waren, sahen wir durch die Bäume schon das unbekannte Objekt. Es ragte als metallisch glänzende Fläche fünf Meter vor uns in die Höhe. Wie weit es sich nach rechts und links fortsetzte, war von unserem Standort aus nicht zu erkennen. Langsam bewegten wir uns mit erhobenen Gewehren darauf zu, aber nichts rührte sich im Umkreis. Die Wand besaß eine leicht rauhe Oberfläche und ein Klopftest mit dem Gewehrkolben ergab, daß sie ziemlich massiv sein mußte. Wir beschlossen, das Gebilde erst einmal zu umrunden, um eventuelle Öffnungen zu finden. Auf gut Glück entschieden wir uns für die rechte Seite. Da die Bäume bis dicht an die Wand heran wuchsen, mußten wir immer wieder ein Stück in den Dschungel zurück. Nach etwa 40 Metern hörte die Wand dann plötzlich auf und verlief im rechten Winkel weiter nach vorne. Immer noch war keinerlei Öffnung oder Ausbuchtung in der Wand zu erkennen. Nach weiteren 50 Metern war auch diese Wand zu Ende und bog wiederum im rechten Winkel ab. Der Gedanke kam uns, daß es sich um einen rechteckigen Quader handeln mußte. Aber wer stellt schon einen Metallklotz ohne jede Öffnung hier mitten im Dschungel ab? Endlich wurden die Bäume lichter und wir traten auf eine Lichtung hinaus. Uns stockte der Atem. Die Wand wich vor uns zurück und gab den Blick auf einen Vorplatz frei. Unsere bisherigen Beobachtungen zusammenfassend schien der Aufbau des Gebildes also ein »U« zu sein. Endlich sahen wir auch den Eingang zu dem Metallklotz. Besser gesagt waren es zwei Eingänge. Der eine befand sich am Ende einer Rampe, die etwa zehn Meter breit in die Tiefe führte. Der andere war ebenerdig in der Wand eingelassen. Beide Eingänge waren allerdings geschlossen. Da das Tor bei der Rampe mit großer Wahrscheinlichkeit in einen Hangar führte (zumindest nahmen wir dies an), beschlossen wir, unser Glück bei dem anderen Eingang zu versuchen. Kurz vor dem Tor blieben wir stehen und musterten die umgebende Wand. Irgendwo hier mußte es doch einen Öffnungsmechanismus geben. Langsam fuhr ich mit den Pfoten die Umrißlinie des Schottes nach, drückte an verschiedenen Stellen dagegen und klopfte zum Schluß mit dem Gewehrkolben gegen die Wand. Aber nichts rührte sich. Plötzlich hörten wir ein leises Zischen. Das Schott begann sich zu bewegen. Mit einem Satz sprangen wir zur Seite und richteten unsere Waffen auf die entstehende Öffnung. Wir sahen jedoch nur eine leere Kammer, die wohl eine Schleuse darstellte. Was uns jedoch am meisten überraschte, war die Stimme, die auf majardisch aus einem unsichtbaren Lautsprecher ertönte: »Willkommen auf Station 243. Ihre Einheit wurde bereits erwartet und kann Ihre Arbeit sofort aufnehmen.« ENDE Im Band drei wird die erste Begegnung der Manjarden mit einer technisch hochstehenden Zivilisation geschildert. Wir erfahren, wer hinter der Stimme teckt, die die Manjarden in ihrer Heimatsprache begrüßt und wie die Expedition der Manjarden plötzlich eine ganz neue Zielrichtung bekommt. Neue Horizonte ist auch der Titel des von Thomas Rabenstein geschriebenen Heftes. Vithau - Interaktive Story des PROC - ist eine nicht kommerzielle Publikation des PERRY RHODAN ONLINE CLUBs. Heft 2 von Rainer Schwippl. Titelbild: Thomas Rabenstein. Nach einer Idee von: Rainer Schwippl. Versand: PROC. Lektorat, Nachbearbeitung, Umsetzung in Endformate: Alexander Nofftz. Satz: Xtory (SAXON, LaTeX). Internet: http://www.proc.org/vithau/. eMail: vithau@proc.org. Copyright © 2001. Alle Rechte vorbehalten! | ![]() | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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