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Kurzgeschichten aus dem Perry Rhodan-Universum | ||
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Diese Rubrik hat weitere Unterrubriken:
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von Michael Köckritz | |||||||||||||
Diese Geschichte beleuchtet die Begebenheiten des Cargo-Kultes und macht den Leser mit diesem Kult vertraut, der sich bis in die heutige Zeit, auf Papua Neu Guinea und Mikronesien, erhalten hat. Dies geschieht am Beispiel der Landung eines terranischen Explorers auf einem, von einfachen Eingeborenen, bewohnten Planeten im Sternenmeer unserer Galaxis.
Zuletzt geändert am: 14.09.2005 13:52 | |||||||||||||
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Al, Bunny und Clyde oder Nummer 9 und Nummer 10 von Günther Drach | |||||||||||||
Peruwall, Juni 3429
Alaska hatte auf der Personenbank Platz genommen. Der Antigrav des Taxis lief an. Erst jetzt registrierte er, dass der Pilot kein Roboter sondern ein Mensch war. Er zuckte zusammen, als der junge Mann sich zurücklehnte und ihn kurz musterte. Er kannte die Standardreaktion seiner Mitmenschen inzwischen. Doch der andere fragte nur:
Der Gleiter hob ab und gewann schnell an Höhe. Es fiel ihm zu spät auf: Wie hatte ihn der Pilot genannt? Al? Vor seinen Augen verschwamm die Umwelt, das Dröhnen des Antigravs verstummte. Alaska verlor das Bewusstsein.
Zuletzt geändert am: 14.09.2005 13:06 | |||||||||||||
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Atlan in Ägypten | |||||||||||||||
Der Arkonide Atlan überlebte als einziger den Untergang von Atlantis und war fortan alleine in einer Welt gestrandet, deren technisches Niveau in frühstens in einigen Jahrtausenden nach Hause bringen würde. Immer wieder griff er in die Menschheitsgeschichte ein, um die Entwicklung zu beschleunigen und dank seines photographischen Gedächnisses berichtete er später viel von dem, das er erlebt hatte. Doch auch Atlan verschweigt gerne einige unrühmliche Kapitel... Wir nicht!
Zuletzt geändert am: 04.04.2001 03:39 | |||||||||||||||
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Das Treffen der Helden I von Nils Hirseland | |||||||||||||
Aus der Reihe »Treffen der Serien« nach der Idee von Thomas Rabenstein Irgendwo zwischen Materiequellen und Materiesenken, dort wo die Gewalten der »Macht« auf den Moralischen Code treffen, wo sich Kosmokraten und Chaotarchen gute Nacht sagen, dort passierte an jenem zeitlosen Tag etwas Schlimmes! Drei Entitäten, mit den Namen Geo'Luc, Gen'Rod und Kh'Sch versammelten sich jenseits der Materiequellen und Materiesenken zu einem Treffen. Sie wiederholten das Treffen alle zehntausend Jahre. Etwas zu oft, wie Kh'Sch fand, da er den ganzen Stress nicht mehr so mochte, wie früher, als er noch jung und agil gewesen war. »Meine Knochen, die bringen mich noch einmal um!«, stöhnte Kh'Sch gespielt. »Du hast doch gar keine Knochen, alter Freund. Du bist ein Geisteswesen«, wandte Geo'Luc ein. »Jaja«, wehrte Kh'Sch, der Herr über ein Universum, ab. Seine beiden Kollegen waren ebenfalls Herren über Universen. Irgendwo zwischen den Sternen unterhielten sich die drei über die Dinge, die sie in den letzten Zehntausend Jahren getan hatten. »Ich habe wohl die meiste Arbeit im Moment«, meinte Geo'Luc. »Ich erschaffe mein Universum gerade neu. Das Dumme ist, dass ich die Vergangenheit gerade ändere und deshalb die Gegenwart und Zukunft nicht mehr stimmig sind. Ich werde das wohl mit einer Special-Edition der Special-Edition ändern müssen.« Gen'Rod stimmte seinem Freund zu. »Bei mir ist es recht ruhig. Demnächst schicke ich meine Helden wieder in ein Gefecht. Aber nichts großes am laufen.« »Wie immer«, kommentierte Kh'Sch. »Was soll das denn heißen? Nur weil du einen Hang zur Gigantomanie hast, muss ich das ja nicht auch haben. Du mit deinen Kosmokraten, Chaotarchen, Moralischen Kodes und so weiter. Da kommt ja keiner mehr mit!« »Nur weil ich mir halt Mühe gegeben habe, in meinem Universum etwas besonderes zu schaffen? Immerhin hat mein Held noch Haare auf dem Kopf. Bei dir neigen sie ja alle dazu, ihre Haare zu lassen.« »Nur die Hälfte meiner Helden«, wehrte sich Gen'Rod. Für eine kurze Weile, etwa zwölf Jahre, schwiegen die drei Entitäten aus den verschiedenen Universen. Sie sinnierten vor sich hin. Geo'Luc, Herr über das Universum STAR WARS, Gen'Rod, Herr über das Universum STAR TREK, und Kh'Sch, Herr über das Universum PERRY RHODAN. Dann schließlich brach Kh'Sch das Schweigen: »Wie wäre es mit einem Wettbewerb?« »Was für ein Wettbewerb?«, wollten die beiden anderen wissen. »Nun …«, machte es Kh'Sch spannend. »Wie wäre es, wenn wir unsere guten Jungs gegen unsere bösen Jungs antreten lassen. Da haben wir mal etwas Zeitvertreib.« »Das hatten wir doch schon zweimal«, stellte Gen'Rod fest. »Aber seitdem ist viel Zeit vergangen. Lasst es uns so machen. Gehen wir ins Jahre 1310 NGZ in mein Universum. Dort wird bald Weihnachten gefeiert werden. Wie wäre es also, wenn unsere Schurken versuchen, drei Welten zu vernichten. Unsere Helden müssen das verhindern. Wir packen die Leute einfach in eine Raumzeitfalte und lassen das Spiel beginnen.« Geo'Luc und Gen’Rod waren einverstanden. »Dann müssen wir aber noch andere wie JRR'Tol oder Ia'Fl informieren. Beide haben auch eine große Vielfalt in seinem Universum.« »So sei es!« Damit begannen die drei Entitäten ihre Arbeit. Alles musste ziemlich schnell gehen, denn was war für sie schon ein Tag? Am 22. Dezember 1310 NGZ aus dem PERRY-RHODAN-Universum, Sternzeit 43253,01 aus dem STAR-TREK-Universum und der Zeit aus dem STAR-WARS-Universum und dem HERR-DER-RINGE-, sowie JAMES-BOND-Universum wurde das Unmögliche möglich. Die Universen »kollidierten miteinander« und ihre Helden und Schurken wurden in den gigantischen Zeitvertreib ihrer Herren einbezogen, ohne dass sie es ahnten. »Lasst das Spiel beginnen«, sprach Gen'Rod. »Aber machen wir nicht alles!«, forderte Geo'Luc. »Wir können Passagen weglassen und eine Special-Edition in einhundert Jahren daraus machen!« »Ruhe! Ich will nur, das es schön kracht!«, meinte Kh’Sch. Damit begann das Chaos zu Weihnachten …
Zuletzt geändert am: 26.12.2002 04:09 | |||||||||||||
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Das Treffen der Serien von Thomas Rabenstein, Titelbild von Lars Weinand | |||||||||||||
Durch einen unglücklichen Zufall standet die ENTERPRISE in einem Paralleluniversum – dem Perryversum, um genau zu sein. Picard meets Rhodan – ein Feuerwerk an Gags und guter Laune. Im dritten Teil dieser im Dialogstil abgefassten Satire stranden dann die Protagonisten der beiden Serien sogar noch im Star-Wars-Universum! Zum fünfzigsten TERRACOM und zum Weihnachtsfest 2002 präsentieren wir alle bisher erschienen Teile der erbarmungslose Satire von Thomas Rabenstein – komplett überarbeitet und erstmals in einem Stück: DAS TREFFEN DER SERIEN …
Zuletzt geändert am: 26.12.2002 04:07 | |||||||||||||
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von Thomas Köhl | |||||||||||||
Nachdem beim letzten Einsatz etwas schief ging und die felorische Flotte dem Schiff aufgelauert hat, erreicht die KOJOTE nur mit Mühe und Not das SOL-System. Das Schiff ist bei der Ankunft ein besserer Schrotthaufen, der jeden Moment zu explodieren droht. Dank der Hilfe einiger terranischer Schiffe gelingt es das Schiff zu retten und zu einer Mondwerft zu schleppen. Dort trifft Michael Sardon auf Reginald Bull, der das Schiff reparieren lassen will, für einen kleinen Gefallen …
Zuletzt geändert am: 21.07.2005 00:20 | |||||||||||||
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Der Letzte Ritter | |||||||||||||
Das Phänomen näherte sich mit millionenfacher Überlichtgeschwindigkeit der Milchstraße. Der Energiewirbel hatte einen Durchmesser von 20.000 Lichtjahren und war selbst so groß wie eine kleine Galaxie. Als sämtliche Hyperorter der Milchstraße unter einer furchtbaren Strukturerschütterung durchschlugen, war es bereits zu spät. Die HESPIES war angekommen! Auf allen Schlüsselwelten, waren die warnenden Klagelaute von ES zu hören. Dann schwieg die Superintelligenz plötzlich. Der rätselhafte Energiewirbel verdichtete sich zu einem superdichten, kugelförmigen Objekt von nur 1000 Kilometern Durchmesser und erschien innerhalb weniger Sekunden über allen Hauptwelten der Milchstraße. Es machte den Eindruck, als ob die fremde Entität die Bewohner der Milchstraße testete. Überall herrschte Entsetzen, das Galaktikum war gelähmt. Als die Posbis eine Flotte von 50.000 Fragmentraumern aussandten, um der Erscheinung entgegenzutreten, wurde die Fragmentraumer einfach in den Hyperraum geschleudert. Das Klagen von Tausenden Matten-Willys verstummte, als die Hundertsonnenwelt dasselbe Schicksal teilte. Überall in der Milchstraße war eine mächtige Stimme zu hören: »ICH BIN HESPIES, EURE QUAL, EUER SCHMERZ UND EUER TOD!« Die Terraner hüllten ihr Heimatsystem sofort in das neue ATG-Feld, was die HESPIES jedoch keine Sekunde lang aufhalten konnte. Die Terraner wurden mitsamt dem Sol-System aus der Galaxis entfernt und niemand wußte wohin. Die meisten Zellaktivatorträger starben innerhalb eines Tages, ausgenommen Perry Rhodan und Atlan. Die HESPIES schien die Aktivatoren orten und gezielt abschalten zu können. So tötete sie einen nach dem anderen. Es wurde vermutet, daß lediglich die Ritter-Aura und die besonders abgestimmten Zellaktivatoren Rhodan und Atlan vor dem sofortigen Tode rettete. Als die beiden alten Freunde sich voneinander verabschiedeten, wußten sie bereits, daß dies das Ende war. Rhodan trennte ein Kugelsegment der SOL ab und flüchtete in das Zentrums-Black-Hole der Milchstraße. Zuvor richtete er noch einen Appell an alle Völker, nicht aufzugeben und auf seine Rückkehr zu warten. Er würde so lange suchen, bis er mit Hilfe mächtiger Verbündeter zurückkehren würde. Atlan, der alte Arkonide, versammelte seine letzten Freunde um sich und flog der HESPIES entgegen. Er war gewillt, im Kampf zu sterben. Als die SOL auf die Entität traf, war von Anfang an klar, wer als Sieger aus dieser Auseinandersetzung hervorgehen würde. Der Arkonide stand hochaufgerichtet in der Kommandozentrale, als er den Befehl gab, sämtliche Waffensysteme zu aktivieren. Die HESPIES ließ diesen Feuerüberfall über sich ergehen, ohne einen Millimeter zurückzuweichen, dann versetzte sie die SOL für zehn Sekunden ohne schützendes Schirmfeld in den Hyperraum. Als Sie das Schiff wieder in das Einsteinuniversum entließ, hatten sich Teile des Schiffes bereits entstofflicht. Atlan sah viele Tote in der Zentrale und den großen, schwarzen Körper, der auf die SOL zuschoß. Der Arkonide entschloß sich zur Selbstaufgabe. Er aktivierte die Selbstvernichtung und beseitigte die Sperrvorrichtung. Bevor die SOL jedoch in einem blauen Blitz verging, wurde Atlan aufgegriffen und ins Innere der HESPIES geholt. »Du kleiner Barbar. So einfach kannst du dich nicht davonschleichen. Ich habe eine Sammlung ehemaliger, positiver Elemente, in der du noch fehlst. Ich werfe dich zu den anderen Fossilien und lasse dir vorerst dein erbärmliches Leben. Jetzt fehlt mir nur noch DER LETZTE RITTER …«
Zuletzt geändert am: 01.06.2003 16:10 | |||||||||||||
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von Verena Themsen, Titelbild von Dieter Thölken | |||||||||||||
Lepso im Jahr 2406. Während auf der anderen Seite des Planeten Ereignisse ihren Anfang nehmen, die bald erhebliche Bedeutung erlangen werden, versuchen der halb-asiatische Irophile Shawn O'Kenny und sein angeblicher Halbbruder Robert Jonson eigentlich lediglich, sich und ihr Raumschiff LEPRECHAUN so gut es geht über Wasser zu halten. Dabei bemühen sie sich im Allgemeinen, außerhalb der Sichtweite offizieller Stellen des Solaren Imperiums zu bleiben. Als ein Antiquitätenhändler ihnen einen einfachen Auftrag anbietet, bei dem es nur darum geht, vom Stützpunktplaneten einer Asteroidenbergbaugesellschaft einen entwendeten Gegenstand abzuholen, schlagen sie gerne ein. Schnell bemerken sie jedoch, dass hinter dem angeblichen Händler mehr steckt, und die Folgen des Auftrags bringen die ungleichen Brüder näher an den Wirkungskreis der USO als ihnen lieb ist ...
Zuletzt geändert am: 15.04.2007 17:36 | |||||||||||||
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von Andreas Boegner | |||||||||||||
In dieser Geschichte wird ein bisslang unbekannter Teil der Perry Rhodan Geschichte beleuchtet. Mehr kann hier nicht verraten werden, sonst ist die Spannung weg.
Zuletzt geändert am: 24.01.2006 08:27 | |||||||||||||
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von Ralf König, Titelbild von Alexander Nofftz | |||||||||||||
So war es also, wenn der Tod nicht mehr fern war. Lange hatte er die Zeit betrogen, der Erde vorenthalten, was ihr eigentlich gehörte. Lange Zeit hatte er sich keine großen Sorgen machen müssen. Aber jetzt war ES weg. Peter Wolf setzte sich in den Sessel seines Hauses am Goshun-See. Seine Hände spielten mit einem unscheinbaren, kleinen Talisman, der ihn fast sein ganzes Leben lang begleitet hatte. Die Münze schimmerte im Schein der Abendsonne, die durch das Fenster in den Raum schien. Es war im Jahre 1996 gewesen, als ihm von Perry Rhodan eine große Ehre gewährt wurde. Er brachte ihn nach Wanderer, wo er die Zelldusche erhielt. Er dachte gerne an diese Zeit zurück. Julian Tifflor war damals ebenfalls Teil der Gruppe gewesen. Im Gegensatz zu ihm hatte es Tiff aber weit gebracht. Die Zelldusche hielt 62 Jahre vor und mußte dann auf Wanderer erneuert werden. Dies war bisher auch immer geschehen. Bis zum Jahre 2326. Vor wenigen Stunden hatte ihn eine Nachricht von ES ereilt. ES wollte vor einer ungeheuren Gefahr fliehen. Danach war ES auf nimmer wiedersehen verschwunden. Kurz darauf war Wanderer durch einen unlöschbaren Atombrand vernichtet worden. Er hatte noch von Zellaktivatoren berichtet, die überall in der Galaxis versteckt sein sollten. Rhodan würde sie verteilen, wenn er sie finden würde. Aber es waren eben nur 25 Zellaktivatoren. Und er konnte sicher sein, er würde keinen bekommen. Dazu war er zu unbedeutend. Die letzte Zelldusche hatte er 2306 erhalten. Diese würde bis zum Jahre 2368 anhalten. So lange hatte er noch Zeit. Bis zu seinem Ende. Verdammt, er wollte nicht sterben! Seine Gedanken schweiften ab, in eine Zeit, in der alles erst begonnen hatte. Damals, als er den Mörder seiner Familie gejagt hatte. Damals, auf DEM WEG NACH OSTEN …
Zuletzt geändert am: 01.09.2002 01:16 | |||||||||||||
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Die Saufnasen oder Der eingebildete Kranke von Ester Huck | |||||||||||||
Eine kurze Geschichte aus Atlans alternativem Aufenthalt auf der Erde. Die Geschichte ist nur eine Kostprobe für die geballte Sammlung von Kurzgeschichten um Atlan und Elvira, die in nächster Zeit an dieser Stelle hier veröffentlicht werden. Schönen Gruß,
Zuletzt geändert am: 31.07.2007 18:58 | |||||||||||||
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von Roman Schleifer | |||||||||||||
Die Frau zuckte, als er mit seiner Zunge an der kitzligen Stelle an ihrem Unterbrauch kreiste. Eine schnelle Abfolge von Küssen und sie stöhnte. Er ignorierte seine Gewissensbisse und gestand sich, dass er ihre Laute der Verzückung genoss. Erneut leckte er sie am Bauch, richtete sich auf, zerrte sie hoch. Wieder trafen sich ihre Lippen und ihre Zungen.
Zuletzt geändert am: 14.09.2005 13:08 | |||||||||||||
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Druv Rankor zuckte zusammen. Der Drang war in ihm, und er konnte nichts dagegen tun. Es wurde immer schlimmer. Rankor sah das Schaltpult vor sich, und alles in ihm drängte danach, es mit bloßen Händen aus der Verankerung zu reißen und zu zerquetschen. Nur mühsam konnte er sich beherrschen, seine Disziplin schwand mit jeder Stunde. Der schwarzhäutige Riese starrte in einen Holowürfel zu seiner Linken. Er fuhr seine drei Augen ein Stückchen aus, während sein Gehirn versuchte in den Informationen einen Sinn zu erkennen. Endlich gelang es dem Planhirn, die Einflüsse des im Chaos befindlichen Ordinärhirns zurückzudrängen. 3 Stunden 12 Minuten. Das war die Zeit bis zur Ankunft auf dem Zielplaneten. Viel zu lange...
Zuletzt geändert am: 03.06.2005 01:23 | |||||||||||||
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von Manfred Neumann | |||||||||||||
Chandra Apurahundra befand sich wie so oft in den letzten Wochen auf dem Weg in ihr Büro im Indus-Tower. Eines der vielen kleinen Büros, die für die Mitarbeiter der Terranian Academy of Science vorgehalten wurden, die üblicherweise nicht im Innendienst arbeiteten. Chandra gehörte zu dem Teil des wissenschaftlichen Personals, der in der Regel Chandra Apurahundra war Geologin und Geophysikerin, ihre Doktorgrade hatte sie quasi parallel erworben, mit Auszeichnung. Seit sieben Jahren arbeitete sie nun bereits für die Academy, ihre letzte größere Aufgabe war eine statistische Erhebung von Daten über unterseeischen Vulkanismus gewesen. Knapp zwei Monate war es nunmehr her, dass sie ihre Feldforschungen beendet hatte. Aber wie so oft im Leben kam das dicke Ende nach. Und dieses dicke Ende hieß – und auch das war durchaus nichts Neues – Auswertung der erhobenen Daten. Nichts sehnte die leicht vollschlanke End- Zwanzigerin mehr herbei als einen neuen Auftrag, der sie aus den Büros heraus brachte, hinaus aus der Stadt. Nichts war ihr lieber, als in der freien Natur ihren Forschungsaufträgen nachzugehen, am liebsten allein. Mit einem Seufzer strich Chandra sich eine der tiefschwarzen, leicht blaustichigen Haarsträhnen aus dem Gesicht, als sie den Gleiter auf dem Dachparkplatz des Towers verließ. Chandra trug ihr hüftlanges Haar normalerweise nicht offen, allerdings fehlte es ihr an diesem heiteren Frühsommermorgen etwas an der notwendigen Zeit, ihr Haar zu der üblichen kunstvollen Frisur hoch zu stecken. Noch immer in Gedanken an die Tiefsee und ihre momentane ungeliebte Arbeit versunken betrat Chandra das Gebäude. Ohne einen Gedanken darauf zu verwenden ging sie die Gänge entlang, zweigte hier ab, nahm dort einen Antigravlift und erreichte schließlich ihr Büro. Kaum hatte sie an ihrem Schreibtisch Platz genommen meldetet eine sanfte Syntronstimme den Anruf ihres Vorgesetzten. Erneut entrang sich ein Seufzer Chandras fülliger Brust. Was der nun schon wieder wollte.
Zuletzt geändert am: 28.02.2004 23:52 | |||||||||||||
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von Alexander Glaser, Titelbild von Alexander Nofftz | |||||||||||||
In einer Zeit, als es den Terranern noch vergönnt war mit Dimesextatriebwerken die gewaltigen Abgründe zwischen den Galaxien unglaublich schnell zu überwinden, rast das Ultraschlachtschiff BLUE RIDGE MOUNTAIN mit zwei prominenten Gästen an Bord entlang der Sextadim-Halbspur einem fernen Ziel entgegen. Jak Nyman, ein fähiger Wissenschaftler aus Payne Hamillers Team und Mentro Kosum, der legendäre Emotionaut aus den vergangen Tagen des Solaren Imperiums geben sich die Ehre! Doch während des Fluges trifft die BLUE RIDGE MOUNTAIN auf ein unfassbares Hindernis und stürzt mit ihm in den Einsteinraum zurück: eine unbekannte, aus Energie bestehende Lebensform, die mit ihren parapsychischen Fähigkeiten die terranische Besatzung um ihren Verstand und das Schiff an den Abgrund der Vernichtung bringt. Nur Nyman und Kosum erweisen sich gegen die mentale Ausstrahlung als immun und nehmen den Kampf auf, um das drohende Schicksal doch abzuwenden...
Zuletzt geändert am: 01.06.2001 00:00 | |||||||||||||
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Meine Stimmung war nicht gerade erheitert. Da saß ich nun in einem winzigen Zimmer in einem kleinen Haus in New York und wartete auf Cara Sontime. War es brüderliche Liebe oder geistige Abwesenheit, die mich dazu getrieben hatte, auf die Bitte meiner Schwester Joana einzugehen und der irgendwem ach-so bekannten Reporterin Cara Sontime ein Interview über mich zu gewähren. Dabei hätte ich doch schon stutzig sein müssen, als ich las, dass diese Ms. oder Mrs. Sontime für eine Zeitschrift mit dem ominösen Titel COSMIC GIRLS arbeitete. Sicherlich würde ich gleich gefragt werden, was ein Mann mit meinen körperlichen Ausprägungen an wissenschaftlichen Tätigkeiten finden würde. Was konnte ich denn dafür, dass mein Vater vom Planeten Oxtorne und meine Mutter von Arkon I stammte? Hätte ich es irgendwie verhindern können, die weißblonde Lockenpracht meiner Mutter und den muskulösen Körper meines Vaters zu erben? Immerhin hatte ich von meiner Mutter ja auch ein hervorragendes photographisches Gedächtnis geerbt. Und genau deswegen war ich auch Naturwissenschaftler geworden, schwerpunktmäßig Hyperphysiker und Planetologe. Aber ich hatte mehr oder weniger nebenbei noch diverse Lehrbücher zu Themenkomplexen der Biowissenschaften, der Ingenieurswissenschaften und der Humanmedizin gelesen, auch wenn ich mich nicht vollständig in diesen Bereichen ausbilden ließ.
Zuletzt geändert am: 28.02.2004 23:49 | |||||||||||||
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von Tobias Schäfer | |||||||||||||
Mein Atem ging stoßweise. Der Chip unter meinem Schlüsselbein sandte seine Impulse aus, hart und pochend, Impulse, die verheissungsvoll das Gefühl verkündeten, das mich in diesen Augenblicken erfüllte: Leben! Es war herrlich. Meine Hüfte ging rhythmisch vor und zurück, perfekt synchronisiert mit meiner Atemfrequenz. Schweiß perlte heiß von meiner Stirn, lief den entblößten Rücken hinunter. Vorsicht, Narr! Schmerzhaft kam die Warnung meines Extrasinns, und ich schreckte auf, als knapp neben mir etwas ins Wasser schlug. Die Gelenke knirschten, als ich das Ruderboot brutal aus der Bahn riss und der starken Strömung überließ und mit meinen Augen scharf die Ufer absuchte. Holz splitterte aus dem Bootskörper, ich wurde heftig zur Seite gestoßen. Ein ganzer Kugelhagel ließ das Wasser um mich herum aufschäumen. Ich verlor das Gleichgewicht und kam endlich dem Vorschlag des Extrasinns nach, der mir zu einer Flucht durchs Wasser riet.
Zuletzt geändert am: 14.09.2005 13:52 | |||||||||||||
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von StarScratcher, Titelbild von Erwin Eggenberger | |||||||||||||
Jasper ist ein Diplomat der LFT, den es auf die Hundertsonnenwelt verschlagen hat. Allerdings war ihm noch nicht klar, was da auf ihn zukommen würde... Vorbemerkung des AutorsHumorvoll zu schreiben ist schwierig. Es besteht immer die Gefahr, ins Klamottenhafte oder in Albernheiten abzutreiben. Allzu leicht und allzu oft geschieht dies leider auch. Die Geschichte über die von Blähungen geplagten Swoons in der Obstschale ist ein mahnendes Beispiel dafür, wie Humor nicht aussehen sollte. Platter und niveauloser geht es wohl kaum. Das Problem besteht darin, es besser zu machen. Das ist nicht einfach, und ich weiß nicht, ob es mir mit dieser kurzen Geschichte gelungen ist. Ich hoffe es.
Zuletzt geändert am: 04.10.2001 17:20 | |||||||||||||
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John Edgar Pincer war an diesem Morgen ausnahmsweise rundherum mit sich zufrieden. Ausnahmsweise. Eigentlich hätte er nicht den geringsten Grund gehabt, mit sich und seinem Leben unzufrieden zu sein. Als Juniorchef der Intercosmic-Fruit-Company war er
Zuletzt geändert am: 03.06.2005 01:20 | |||||||||||||
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Kontakte von Karsten Stiller | |||||||||||||||||
Es war der 15. April 1365 NGZ, als sich das Schicksal für das Superschlachtschiff der Entdeckerklasse FRIDTJOF NANSEN und seine 15.000-köpfige Besatzung erfüllte. Auf der Rückreise von den Nonggo, denen Colonel Peter Kromberg und seine Besatzung gegen die Invasion der Krijanthi beigestanden hatten, geriet das Schiff in einen Ausbruch sechsdimensionaler Energien, welche die das Raumschiff im Hyperraum schützende Grigoroff-Schicht glatt durchschlugen. Die FRIDTJOF NANSEN wurde nicht vernichtet, doch stürzte sie auch nicht in den Normalraum zurück. Die komplette Besatzung verlor das Bewusstsein. Für Perry Rhodan und die Liga Freier Terraner blieb sie vorerst verschollen.
Zuletzt geändert am: 12.06.2005 18:50 | |||||||||||||||||
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Kumari | |||||||||||||
Wir saßen am Nachmittag des 25. Februars 2420 zusammen in der Mannschaftsmesse der EOS. Ich hatte mir noch mal die Geschichte von den so genannten Gleichheitskämpfern der Doran angehört und gemeint:
Zuletzt geändert am: 03.06.2005 01:20 | |||||||||||||
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LONDON I von Nils Hirseland, Titelbild von Lars Weinand | |||||||||||||
Im Jahre 1285 Neuer Galaktischer Zeitrechnung denkt noch keiner an die Brücke in die Unendlichkeit, die Perry Rhodan und Reginald Bull zur Koalition Thoregon führen wird. Niemand ahnt die Gefahren, die Shabazza im Auftrag seines Meisters Torr Samaho der Milchstraße bringen wird. Auch sind zu dieser Zeit die Entwicklungen um die Entität DORGON und MODROR noch nicht abzusehen. Vielmehr nimmt in dieser Geschichte alles seinen Anfang. In LONDON I -- Rhodans Odyssee wird man den jungen Aurec kennenlernen, der Seite an Seite mit Perry Rhodan gegen Rodrom, die Inkarnation MODRORs, kämpfen muß. Diese Geschichte handelt nicht nur von dem indirekten Anfang der DORGON-Serie und dem Auftauchen des Prinzen von Saggittors, sondern hauptsächlich um ein Raumschiff, welches große Parallelen zu einem Luxusliner aus dem 20. Jahrhundert hat und für ebenso stark und unüberwindlich gehalten wird -- die LONDON! In Rhodans Odyssee werden die Passagiere der LONDON große Abenteuer erleben und sich gegen Sektierer, Nationalisten und kosmische Entitäten und deren Hilfsvölker durchsetzen müssen. Eine turbulente Abenteuerreise durch die Milchstraße, die ferne Galaxis Saggittor und einer Paraerde. Viele interessante Charaktere wie der Draufgänger Wyll Nordment, die wunderschöne und stolze Arkonidin Rosan Orbanashol, den verschlagenen Attakus Orbanashol, den gefährlichen Dolphus, den fanatischen Vater Dannos, den weisen Somer Sam, Aurec und natürlich Perry Rhodan selbst, werden die Leser in dieser Story begleiten -- bei RHODANS ODYSSEE..
Zuletzt geändert am: 14.07.2001 23:55 | |||||||||||||
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von Susanne Schmidt | |||||||||||||
Die Nacht ist kalt und klar. Keine Wolke steht am Himmel und die Sterne funkeln wie Diamanten. Ich bin heute 18 Jahre alt geworden und wie jedes Jahr sitzt meine Familie versammelt um den Esstisch und hört sich die Kriegsberichte meiner Großeltern an. Zum zehnten Mal bekommen sie erzählt wie schwer das Leben damals war und wie gut es uns heute geht. Nicht dass ich das bestreiten will, aber so langsam geht es mir echt auf die Nerven. Irgendwann habe ich mich dann aus dem Staub gemacht, mich ins Auto gesetzt und bin losgefahren. Letzte Woche war meine Führerscheinprüfung – gerade noch rechtzeitig um den Schein an meinem Geburtstag in den Händen zu halten. Ich fahre hinaus aus dem Dorf, die Landstraße entlang und in die Weinberge, die schon längst abgeerntet sind. Ich liebe die Einsamkeit und den Sternenhimmel. Die Vorstellung, es könnten noch Myriaden Planeten existieren, mit Intelligenzen bevölkert, fasziniert mich wie kein anderer Gedanke.
Zuletzt geändert am: 03.06.2005 01:23 | |||||||||||||
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Leise Musik erfüllte den Raum, das sanfte Licht der Deckenbeleuchtung wurde von zwei brennenden Kerzen ergänzt. In einem bequemen Sessel in der Mitte des Raumes saß ein Mann und las in einem altertümlichen Buch. Er war groß, schlank und sah relativ jung aus. Die meisten Menschen hätte es erstaunt, zu erfahren wie alt Julian Tifflor wirklich war. Vor acht Stunden war Tifflor im Solsystem angekommen, zusammen mit 30.000 terranischen Schiffen. In der Materiebrücke zwischen der Kleinen und der Großen Magellanschen Wolke hatte man das System der feindlichen Uleb belagert, erfolglos. Der Paratronschirm, der das Enemy-System umspannte, war zu stark, selbst für diese ungeheuerliche Zahl von Schiffen. Nun hatte man Hinweise erhalten, dass ein Angriff der Zweitkonditionierten mit ihren schwarzen Retortenraumschiffen unmittelbar bevorstand. Unter diesen Umständen hatte der Großadministrator die Belagerung abgebrochen und den Rückzug fast aller Schiffe ins Solsystem befohlen.
Zuletzt geändert am: 03.06.2005 01:26 | |||||||||||||
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